Die Sütterlinschrift
Die „Sütterlinschrift“ ist eine Schreibschrift, die nach dem Berliner Grafiker Ludwig Sütterlin (1865-1917) genannt wird.
Sie wurde seit etwa 1900 bis etwa 1942 und dann noch einmal um 1954 in deutschen Schulen unterrichtet. Die Schrift wird im Volksmund auch die "deutsche Schrift" genannt. Die Sütterlinschrift ist eine Standardform der vorher üblichen, sehr verschiedenen Kanzleischriften.
Wer noch der älteren Generation angehört, kann oftmals gar nicht anders schreiben und mit deren Briefen haben der Briefträger und die Enkel große Probleme. Spätestens, wenn alte Familienurkunden hervorgeholt werden oder Kirchenbücher gelesen werden müssen, ist die Kenntnis dieser Schrift unbedingt nötig.
Die Sütterlinschrift kommt fast nur in Handschriften vor und ist daher selten präzise geschrieben. Auch wenn man schon Übung hat, muss man sich zunächst in die Handschrift "einlesen", bis der Text verständlich wird.

Also lautet ein Beschluß, daß der Mensch was lernen muß!
Wer das nicht lesen konnte - Besuchen Sie den Kurs :-)
